Kompetenzzentrum Pflege Oberhausen
Oliver Müller & Thomas Heck
Goethestr. 65
46047 Oberhausen

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Mobil: 0160 - 96 08 33 75
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News

Starke Knochen ein Leben lang

Osteoporose ist eine der häufigsten Volkskrankheiten, deren Auftreten mit zunehmendem Alter steigt. Bei dieser Krankheit des Skelettsystems verringert sich die Knochenmasse, der Knochen wird porös und das Risiko für Knochenbrüche steigt. In Deutschland gibt es ca. 6,3 Mio. Betroffene. Frauen sind dabei 4-mal häufiger betroffen als Männer. Bei den 70-jährigen haben bereits 45 % der Frauen und 17 % der Männer Osteoporose. Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Neben genetischen Aspekten und Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel, Immobilität und Rauchen, spielen verschiedene andere Erkrankungen z. B. Diabetes mellitus, rheumatoide Arthritis, gastroenterologische Erkrankungen sowie der Einfluss bestimmter Medikamente eine Rolle. Hinzu kommen ernährungsmitbedingte Risikofaktoren wie Calcium- und Vitamin D-Mangel, eine erhöhte Homocystein-Serumkonzentration, Untergewicht mit einem BMI < 20 kg/m2, chronisch erhöhter Alkoholkonsum und alkoholische Lebererkrankungen. Wie der Entstehung von Osteoporose vorgebeugt und wie sie behandelt werden kann, zeigt die aktuelle Infothek „Essen und Trinken bei Osteoporose und zur Osteoporose-Prävention“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).
Knochen im ständigen Wandel

Unsere Knochen unterliegen einem ständigen Auf- und Umbauprozess. Pro Jahr werden ca. 8 % des Skeletts umgebaut. Schon ab dem 30. Lebensjahr wird die Knochenbilanz negativ, d. h. es wird mehr Knochenmasse abgebaut als neue aufgebaut. Im Alter beschleunigt sich dieser Prozess. Osteoporose bleibt lange Zeit unbemerkt, solange keine Brüche auftreten. Erst im fortgeschrittenen Alter bzw. im Krankheitsstadium zeigt sich eine erhöhte Brüchigkeit und Instabilität, die bei der geringsten Belastung zu Frakturen führen kann. Damit dies nicht passiert, gilt es schon frühzeitig der Osteoporose entgegenzuwirken. Ziel ist es, in jungen Jahren ein hohe Knochendichte aufzubauen und im Alter den Knochenabbau zu minimieren.
Die Säulen der Osteoporoseprävention

Wichtige Faktoren zur Vorbeugung der Erkrankung sind körperliche Aktivität, eine adäquate Vitamin-D-Versorgung sowie eine vollwertige Ernährung mit einer ausreichenden Calciumzufuhr. Diese Maßnahmen gelten auch als Basistherapie bei der Behandlung der Krankheit ergänzt durch eine medikamentöse Therapie.

Die vollständig überarbeite DGE-Infothek „Essen und Trinken bei Osteoporose und zur Osteoporose-Prävention“ informiert Betroffene über das Krankheitsbild, die vielfältigen Risikofaktoren und Diagnostik. Sie enthält praktische Ernährungstipps zur geeigneten Lebensmittelauswahl für eine ausreichende Calciumzufuhr. Besonders Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse, verschiedene Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl und Rucola sowie calciumreiche Mineralwässer mit mindestens 150 mg Calcium pro Liter sind empfehlenswert. Darüber hinaus erläutert die Broschüre die Rolle einer guten Vitamin-D-Versorgung, die u. a. die Aufnahme von Calcium im Magen-Darm-Trakt unterstützt sowie den Einbau von Mineralstoffen in den Knochen. Nützliche Adressen zur qualifizierten Ernährungsberatung und zu weiterführenden Information runden den Ratgeber ab.

Die Infothek (Artikel-Nr. 123027) ist im DGE-MedienService zum Preis von 1,00 € zzgl. Versandgebühren erhältlich. Sie gehört zu einer Reihe von Broschüren zu verschiedenen diätetischen Themen, die Krankheitsbilder und diätetische Maßnahmen kompakt und verständlich beschreiben. Die DGE-Infotheken, die zur Produktlinie der Beratungsstandards gehören, richten sich direkt an Verbraucher*innen und dienen Ernährungsfachkräften zur Weitergabe an die Betroffenen.

Pflegeberatung hilft dabei, sich auf veränderte Corona-Lage einzustellen

Für viele der schätzungsweise 6,6 Millionen pflegenden Angehörigen in Deutschland bedeutet die Corona-Pandemie auch, zahlreiche Aspekte der pflegerischen Versorgung von Familienmitgliedern immer wieder neu organisieren zu müssen. Sei dies zum Beispiel, weil sich Zugangsmöglichkeiten zu den verschiedenen professionellen Unterstützungsangeboten ändern, Ausnahmeregelungen für bestimmte Leistungen gelten oder die Beantragung eines neuen Pflegegrades ansteht. Auch wenn sich eine Pflegesituation verändert, treten häufig neue Fragen und Herausforderungen auf. Den Überblick über die aktuell geltenden Regeln rund um die Pflegeversicherung und mögliche Unterstützungsangebote behalten zu müssen, ist zusätzlich anstrengend. Dabei kann professionelle Beratung zur Pflege entlasten. Doch viele Menschen wissen nach wie vor nicht, dass es zum Beispiel ein Recht auf kostenlose Pflegeberatung gibt, oder wo diese in Anspruch genommen werden kann.

Darum bietet das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) eine frei zugängliche und werbefreie Datenbank mit über 4.500 nicht kommerziellen Beratungsangeboten rund um die Pflege an. Mit dem kostenlosen Angebot können Ratsuchende bundesweit schnell und einfach nach Beratungsmöglichkeiten suchen. Die Datenbank richtet sich vor allem an pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.

„ZQP-Studien aber auch die persönlichen Rückmeldungen Betroffener zeigen, dass sich in der Corona-Krise die Situation vieler pflegebedürftiger Menschen sowie ihrer Angehörigen zugespitzt hat. Das führt nicht selten zu neuem Beratungsbedarf. Gute Beratung hilft, die Pflege bestmöglich zu organisieren. Unsere Datenbank unterstützt darum schnell und leicht dabei, die entsprechenden Angebote zu finden“, sagt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

Mit der ZQP-Datenbank kann man nicht nur gezielt nach einem Beratungsangebot in der Nähe suchen. Die Ergebnisse lassen sich zudem ganz einfach filtern – je nachdem, ob die Beratung speziell zur Pflege, zum Wohnen, zum Betreuungsrecht, zur Selbsthilfe oder zur Demenz erfolgen soll. Auch Beschwerdestellen sind in der Datenbank eigens aufgelistet. Über eine Karte können die Ratsuchenden auf einen Blick erkennen, wo sich die Beratungsstelle befindet. Neben den Kontaktdaten werden zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt, zum Beispiel, ob die Beratung telefonisch erfolgen kann oder eine fremdsprachige Beratung möglich ist. Außerdem ist jeweils kurz zusammengefasst, zu welchen Themen beraten wird. Einer Übersicht sind zudem Anbieter von Online-Beratung und bundesweite Beratungstelefone zu entnehmen.

Daneben finden Ratsuchende viele weitere Informationen rund um das Thema Beratung zur Pflege. Dazu gehört etwa der ZQP-Einblick, der kurz und bündig zusammenfasst, was eine gute professionelle Beratung zur Pflege im Einzelnen ausmacht und was man von den Angeboten erwarten kann. Darüber hinaus sind weitere Datenbanken zur Suche nach Pflegeanbietern oder nach Angeboten der Palliativversorgung verlinkt.

Alle in der Datenbank enthaltenen Informationen wurden vom ZQP selbst recherchiert. Um die Qualität der Daten zu sichern, wurden vor deren Veröffentlichung alle Beratungseinrichtungen kontaktiert. Diese Abfrage wird jährlich wiederholt. Mit keinem von den in der Datenbank aufgeführten Beratungsangeboten ist das ZQP organisatorisch verbunden. Die Stiftung hat keine Informationen zur Qualität der jeweiligen Beratungen oder Einfluss auf deren Qualität.

Die neu gestaltete Datenbank ist kostenlos zugänglich unter: www.zqp.de/beratungsdatenbank.

22.06.2021 DGA | Quelle: Zentrum für Qualität in der Pflege

Kopfschmerzen nach einer Corona-Impfung – Anzeichen für eine Thrombose?

Sind starke Kopfschmerzen nach der Corona-Impfung Anzeichen für eine Thrombose? Diese Frage beschäftigt zurzeit viele Menschen in den Tagen nach ihrer Impfung. Antworten gibt Privatdozentin Dr. med. Stefanie Förderreuther, 1. Vizepräsidentin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG e.V) in einem neuen Video für Patient:innen – veröffentlicht von der DMKG-Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« (www.attacke-kopfschmerzen.de).

Im Video klärt die Kopfschmerzexpertin Fragen, die sie aus ihrer täglichen Praxis kennt:

  • Was ist eine normale Impfreaktion nach einer AstraZeneca-Impfung gegen COVID-19? (0:31)
  • Wann muss man an eine schwere Komplikation denken? (1:19)
  • Gibt es einen Kopfschmerz, der typisch ist für eine Sinusvenenthrombose? (1:58)
  • Wie kommt es zu Blutungen und Thrombosen? (2:44)
  • Wer hat als Patient:in ein besonderes Risiko? (4:13)
  • Wie wahrscheinlich sind schwerste Komplikationen gemessen an der Zahl der Geimpften? (4:46)

Antworten gemäß des offiziellen Sicherheitsberichtes des Paul-Ehrlich Institutes über den Zeitraum vom 27.12.2020 bis 30.04.2021. Mehr zum Thema für Ärzt:innen: Bayerisches Ärzteblatt.

Mit der Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« verhilft die DMKG Kopfschmerzerkrankungen zu mehr Aufmerksamkeit. Im Fokus stehen Migräne, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz. Jeder, der in der Versorgung von Kopfschmerzpatienten tätig ist, kann das Informationsangebot nutzen: www.attacke-kopfschmerzen.de.

Die Initiative wird finanziell unterstützt von den Unternehmen Allergan an AbbVie Company, Lilly Deutschland, Novartis Pharma und Teva. Alle fachlichen Inhalte wurden ausschließlich von Experten aus den Reihen der unabhängigen DMKG ehrenamtlich verfasst und sind nicht von Werbebotschaften beeinflusst.

Neues Alzheimer-Medikament in den USA mit Auflagen zugelassen

Der Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab hat von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) eine Zulassung mit Auflagen erhalten. Aducanumab ist damit der erste neue Alzheimer-Wirkstoff seit 2002. Begleitend muss der Hersteller Biogen die Wirksamkeit des Antikörpers mit einer weiteren Studie nachweisen. Biogen hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA auch einen Antrag für eine Zulassung in Europa gestellt. Eine Entscheidung darüber wird bis Ende des Jahres erwartet.

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) schätzt die aktuelle Situation ein und rät Patientinnen und Patienten in Deutschland zur Vorsicht:

„Wir begrüßen die Entscheidung der FDA, den Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab unter der Voraussetzung zuzulassen, dass der Hersteller Biogen eine weitere Studie zur Wirksamkeit des Medikamentes vorlegt. Das ist folgerichtig, denn die bisherigen Ergebnisse, die Biogen vorgelegt hat, waren nicht eindeutig und haben zu viele Fragen offengelassen. Unstrittig ist zwar, dass Aducanumab wirksam die alzheimerspezifischen Eiweiß-Ablagerungen aus Beta-Amyloid im Gehirn entfernt. Ob damit aber die kognitiven Fähigkeiten der Patientinnen und Patienten substantiell verbessert werden, konnten die widersprüchlichen Ergebnisse der beiden bisherigen Phase-3 Studien nicht zufriedenstellend belegen. Biogen muss jetzt nachlegen und mit der gebotenen Sorgfalt in einer weiteren Studie die noch offenen Fragen klären.

Mit der Zulassung sollten keine falschen Hoffnungen geweckt werden. Auch Aducanumab kann die Alzheimer-Krankheit nicht heilen, sondern verlangsamt den Gedächtnisabbau in einem geringen Ausmaß. Für Patientinnen und Patienten in einem sehr frühen Krankheitsstadium kann das eine zeitweise spürbare Stabilisierung der kognitiven Fähigkeiten und der Lebensqualität bringen.

Der Wirkung stehen ernst zu nehmende Nebenwirkungen und eine aufwändige und engmaschige ärztliche Begleitung gegenüber. Eine Nebenwirkung des Wirkstoffs sind Hirnschwellungen, die unerkannt zu Hirnblutungen führen können. Deshalb wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zulassungsstudien in regelmäßigen Abständen mit bildgebenden Verfahren wie MRT untersucht. Bei Hirnschwellungen wurde die Dosis ausgesetzt. Solche Begleituntersuchungen müssten auch regelmäßig bei Patientinnen und Patienten durchgeführt werden“, sagt Astrid Marxen, Sprecherin der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI).

Die AFI war nicht an der Entwicklung von Aducanumab beteiligt und unterhält keine Verbindungen zu Biogen.

15.06.2021 DGA | Quelle: Alzheimer Forschung Initiative e.V.



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