Kompetenzzentrum Pflege Oberhausen
Oliver Müller & Thomas Heck
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News

Patientenverfügung leicht gemacht

Schnell und bequem von zu Hause aus eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Patientenverfügung zu erstellen – das geht ab sofort mit „Selbstbestimmt – die Online-Patientenverfügung der Verbraucherzentralen“. Dieser neue Online-Service der Verbraucherzentralen ist kostenfrei über https://www.verbraucherzentrale.nrw/patientenverfuegung-online erreichbar. Grundlage sind Textbausteine für eine schriftliche Patientenverfügung, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz entwickelt hat und als PDF-Dokument zur Verfügung stellt.

Mit einer Patientenverfügung kann individuell festgelegt werden, welche Untersuchungen und Behandlungen in bestimmten medizinischen Situationen erwünscht sind oder unterlassen werden sollen. Sie kommt zum Einsatz, wenn man selbst nicht mehr in der Lage sein sollte, seinen Willen zu äußern.

„In unseren Beratungen und Vorträgen stellen wir immer wieder fest, dass es zur Patientenverfügung einen großen Aufklärungsbedarf gibt. Aber viele scheuen den Aufwand, eine Patientenverfügung selbst zu erstellen – manchmal auch, weil die Gedanken an Krankheit und Tod eine Herausforderung sind“, sagt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. „Mit dem neuen Online-Angebot helfen wir den Verbraucher:innen, dass ihr Patientenwille umgesetzt wird, auch wenn sie nicht mehr in der Lage sind, sich zu äußern.“

Aus den Textbausteinen lassen sich mit Hilfe des neuen Online-Services der Verbraucherzentralen nun Schritt für Schritt die individuell passenden Kombinationen  zusammenstellen. Erklärtexte und Hinweise helfen dabei, die Tragweite der eigenen Entscheidung zu verstehen. Wer ergänzende Beratung benötigt, kann die Erstellung der Online-Patientenverfügung jederzeit unterbrechen und innerhalb von drei Monaten fortsetzen. Nach Ablauf von drei Monaten werden die eingegebenen Daten automatisch gelöscht.

Am Ende erhalten die Nutzer:innen eine auf sie abgestimmte, individualisierte Patientenverfügung. Damit die so erstellte Online-Patientenverfügung gültig ist, muss sie ausgedruckt und unterschrieben werden.

Prof. Dr. Christian Kastrop, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), erklärt: “Sich rechtzeitig über den Fall der Fälle Gedanken zu machen und dafür gewappnet zu sein, halte ich für wichtig - damit in kritischen gesundheitlichen oder lebensbedrohlichen Situationen im Krankenhaus alles nach den eigenen Wünschen abläuft. Eine große Hilfe dabei kann das neue Online-Tool der Verbraucherzentralen sein, mit dem unkompliziert und kostenlos auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Patientenverfügungen erstellt werden können.“

Zuletzt hatten die Verbraucherzentralen im Rahmen der Woche der Vorsorge vom 20. bis 24. September 2021 über 1.900 Menschen mit Online-Vorträgen zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und digitalen Nachlass informiert.

 
Weiterführende Infos und Links:

  • Link zum neuen Online-Service Patientenverfügung: https://www.verbraucherzentrale.nrw/patientenverfuegung-online
  • Zu den Textbausteinen des BMJV gelangen Sie hier: PDF
  • Analoge Hilfestellung bietet unser Vorsorgehandbuch (Link zum Shop)


Selbststimmt – die Online-Patientenverfügung der Verbraucherzentralen wurde von den Verbraucherzentralen Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im bundesweiten Projekt „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ erstellt, gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Ein Spaziergang hebt die Stimmung

„Gehen ist des Menschen beste Medizin“, soll der griechische Arzt Hippokrates in der Antike gesagt haben. Die alte Weisheit ist aktueller denn je. Laut EU-weiten Umfragen verbringen immer mehr Menschen zu viel Zeit im Sitzen: in Schule und Studium, am Arbeitsplatz oder auf dem Sofa. Bereits ab viereinhalb Stunden täglichem Sitzen steigt das Risiko von Herzkreislauferkrankungen. Doch ein einfacher Spaziergang kann helfen, sagt die promovierte Medizinerin Petra Jürgens vom Medizinisch-Psychologischen Institut des TÜV Nord in Hamburg. Das zeigten Studiendaten von mehr als 1800 Männern und Frauen mit chronischen Erkrankungen, von denen sich ein Teil regelmäßig zum Spazieren getroffen hatte. Das Laufen kam nicht nur dem Blutdruck, Cholesterinspiegel und Körperfett zugute. Es senkte ebenso das Risiko von Depressionen. Letzteres bestätigte auch eine Langzeitstudie mit 34.000 Erwachsenen, die zum Untersuchungsbeginn körperlich und psychisch gesund waren. Im Verlauf von elf Jahren entwickelten knapp 1600 von ihnen eine Depression. Den Analysen zufolge wären 12 Prozent weniger erkrankt, wenn alle zumindest eine Stunde pro Woche körperlich aktiv gewesen wären - egal wie intensiv. Es genügt sogar schon, eine Runde auf einem Uni-Campus oder in einem Uni-Gebäude zu laufen, wie Forschende an der Iowa State University beobachteten. Nach einer zwölfminütigen Tour fühlten sich Studierende im Schnitt heiterer und tatkräftiger als jene, die ebenso lange im Sitzen dieselben Orte auf Fotos oder Videos betrachtet hatten. Die antidepressive Wirkung beruht wahrscheinlich darauf, dass Bewegung einen so genannten Wachstumsfaktor im Blut anreichert. „Der Wachstumsfaktor ist ein Protein, das die Neubildung von Nervenzellen fördert“, erklärt die Medizinerin Petra Jürgens. Eine US-Studie hat den Effekt im Gehirn nachgewiesen. Ältere Erwachsene gingen zunächst dreimal pro Woche 10 Minuten spazieren; im zweiten Monat steigerten sie sich auf 40 Minuten. Die Konzentration des Wachstumsfaktors im Blut stieg, ebenso wie das Volumen von einem Teil des Hippocampus, der Gedächtniszentrale des Gehirns. Bei einer Kontrollgruppe ohne Laufprogramm schrumpfte es hingegen.
Es gebe eine wachsende Zahl von Belegen, dass Spaziergänge der Psyche guttun, schlossen Forschende um Paul Kelly von der University of Edinburgh nach Durchsicht von rund 50 Studien. Am besten nachgewiesen sei die antidepressive Wirkung. Außerdem schienen ‚Setting und Kontext des Gehens‘ wichtig zu sein. Ein Spaziergang an einen beeindruckenden Ort, zum Beispiel mit einer schönen Aussicht, bessert die Gefühlslage offenbar besonders. Für eine Studie aus dem vergangenen Jahr sollten ältere Versuchspersonen acht Wochen lang wöchentlich einmal eine Viertelstunde spazieren gehen. Die Hälfte sollte dabei gezielt Orte aufsuchen, die Staunen oder Ehrfurcht weckten. Nach eigener Auskunft fühlte sich diese Gruppe nach dem Laufen froher als Spazierende ohne eine solche Instruktion. Auf Fotos, die sie dabei von sich selbst machen sollten, lächelten sie mehr, und sie berichteten im Alltag über weniger Stress und mehr Wohlwollen gegenüber anderen Menschen. Die Forschenden glauben, Ehrfurcht lenke die Aufmerksamkeit weg von der eigenen Person und fördere ein Gefühl von Verbundenheit mit der Welt. „Jede Art von Herumlaufen hilft“, sagt Petra Jürgens von TÜV Nord, „und sei es nur der Gang ins Nachbarbüro.“ Gerade nach einem stressigen Tag empfiehlt die Medizinerin aber einen Spaziergang an einen schönen Ort, „um auf andere Gedanken zu kommen“.

30.11.2021 DGA | Quelle: TÜV Nord Mobilität (pressrelations)

Den Verlauf einer Demenz mildern – Praxistipps für Angehörige

Derzeit leben in Deutschland Schätzungen zufolge ungefähr 1,6 Millionen Menschen mit Demenz; vielfach übernehmen Angehörige eine zentrale Rolle bei deren Unterstützung und Versorgung. Mit fortschreitender Demenzerkrankung wird es immer schwieriger, den Alltag selbstständig zu bewältigen: Betroffene finden sich örtlich und zeitlich nicht zurecht, vergessen wichtige Absprachen und Termine oder erkennen Gefahren nicht. Auch die Selbstfürsorge wird immer weniger möglich, zum Beispiel bei der Körperpflege, der Freizeitgestaltung und der Gesundheitsvorsorge. Daneben können sich körperliche Symptome wie Bewegungsstörungen oder Inkontinenz einstellen und gesundheitliche Folgeprobleme auftreten. Es besteht jedoch eine Chance, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Das bedeutet, das Fortschreiten der Erkrankung kann teilweise hinausgezögert, Symptome können gelindert und weiteren gesundheitlichen Problemen vorgebeugt werden. Das ZQP hat daher Wissen und Tipps für pflegende Angehörige rund um Demenz auf seinem öffentlichen und werbefreien Präventionsportal zusammengestellt.

„Prävention ist auch dann wichtig, wenn bereits eine Demenz besteht. Wie sich die Erkrankung auswirkt, kann auch von der Unterstützung durch das Umfeld abhängen“, sagt Daniela Sulmann, Pflegeexpertin im ZQP. „Vor allem gilt es, die Selbstständigkeit und das Wohlbefinden zu fördern sowie regelmäßig professionellen Rat einzuholen“, ergänzt sie. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, Aktivitäten im Alltag zu unterstützen. Dadurch werden körperliche und geistige Fähigkeiten aber auch das Selbstwertgefühl gefördert. Dabei kommt es darauf an, zu motivieren, Akzeptanz zu zeigen und nicht zu überfordern. Eine gewohnte und strukturierte Alltagsgestaltung kann dazu beitragen, Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Dafür benötigen Menschen mit Demenz Unterstützung, etwa Hilfe und Anleitung beim Kochen und der Haus- und Gartenarbeit oder Begleitung beim Friseurbesuch. Ebenso wichtig ist es, soziale Kontakte zu fördern. „Viele Angehörige bemühen sich daher aus gutem Grund, Besuche und die Teilnahme an Sport- oder Kulturgruppen für Menschen mit Demenz zu organisieren“, so Sulmann. Um weitere gesundheitliche Probleme zu vermeiden, kommt der Unterstützung in allen gesundheitsrelevanten Bereichen eine erhebliche Bedeutung zu, etwa der Ernährung, Körperhygiene, Bewegung, Medikation und ärztlichen Versorgung.

Eine vielversprechende Methode, um geistige und körperliche Fähigkeiten bei beginnender Demenz zu trainieren und den Verlauf positiv zu beeinflussen, ist das sogenannte Dual-Task-Training. Dabei werden zwei Tätigkeiten gleichzeitig ausgeführt. „Angehörige können dies gezielt anregen, beispielsweise indem Ballwerfen mit dem Aufsagen von Reimen oder Singen von Liedern verbunden wird“, erklärt die ZQP-Pflegexpertin. Wichtig sei es dabei, die Schwierigkeit der Übungen individuell anzupassen und nicht zu überfordern.

Im Verlauf einer Demenz kann es zu Symptomen kommen, die auch für das Umfeld oft schwierig sind. Dazu gehören Unruhe, fortwährendes Rufen oder Aggressionen. Der Umgang hiermit hat teilweise Einfluss darauf, ob sich Symptome eher verstärken oder etwas verringern. „Deshalb kann es für Angehörige sehr hilfreich sein, sich über die vorliegende Form der Demenz, Symptome und Möglichkeiten zu informieren, um die demenziell erkrankte Person und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Unruhe oder Aggressivität können beispielsweise durch Harndrang, Angst oder Schmerzen verursacht werden. Dieses Wissen wird unter anderem in Pflegekursen vermittelt“, klärt Sulmann auf. Fachlichen Rat einzuholen, ist insgesamt wichtig. Dieser bietet die Chance, die Erkrankung besser zu bewältigen. Angehörige sollten sich dazu zunächst an den Hausarzt oder einen Facharzt für Neurologie oder Gerontopsychiatrie wenden. Spezialisierte Beratung bieten auch sogenannte Gedächtnissprechstunden. Für alle pflegebezogenen Fragen bei Demenz sind Pflegefachpersonen die richtigen Ansprechpartner.

Weitere Tipps zum Umgang mit aber auch zur Prävention von Demenz sowie weiterführende Adressen sind unentgeltlich und werbefrei zugänglich auf dem Online-Portal der gemeinnützigen Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP): www.pflege-praevention.de.

25.11.2021 DGA | Quelle: Zentrum für Qualität in der Pflege

Wann muss ich als Rentner Steuern zahlen? Und wie viel?

Seit Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes am 1. Januar 2005 werden Renten in Deutschland nachgelagert besteuert. Doch nicht jeder, der Rente bezieht, ist auch zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.
Wann müssen Rentner eine Steuererklärung abgeben?

Rentnerinnen und Rentner sind dann zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, wenn der steuerpflichtige Teil ihrer Jahresbruttorente zuzüglich anderer steuerpflichtiger Einkünfte und abzüglich absetzbarer Kosten den Grundfreibetrag übersteigt. Der Grundfreibetrag liegt 2021 für Alleinstehende bei 9.744 Euro pro Jahr. Für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner gilt der doppelte Wert, also 19.488 Euro.
Wird die komplette Rente besteuert?

Dank des sogenannten Rentenfreibetrags bleibt ein gewisser Teil der Rente bislang steuerfrei. Entscheidend für die Höhe des Rentenfreibetrags ist das Jahr des Rentenbeginns. Wer 2021 in Rente geht, dem steht ein Rentenfreibetrag von 19 Prozent zu. Das heißt: 19 Prozent der Rente bleiben steuerfrei, 81 Prozent der Rente müssen allerdings versteuert werden. Der Rentenfreibetrag ist ein fester Eurobetrag, der in den Folgejahren grundsätzlich unverändert bleibt.

Der steuerfreie Teil der Rente wird für zukünftige Rentner in den kommenden Jahren immer kleiner, bis 2040 alle Renten zu 100 Prozent versteuert werden müssen.
Wie wird der steuerfreie Teil der Rente errechnet?

Grundlage für die Berechnung des Rentenfreibetrags ist die volle Jahresbruttorente. Die meisten Rentnerinnen und Rentner gehen allerdings unterjährig in Rente, sprich: Die Rente wird im ersten Jahr in der Regel für weniger als zwölf Monate gezahlt. Deshalb wird der Rentenfreibetrag erst im zweiten – und damit vollen – Rentenbezugsjahr ermittelt.
Ein Beispiel:

Harald ist am 1. April 2014 in Rente gegangen. Damit steht ihm ein Rentenfreibetrag von 32 Prozent zu. Der volle Rentenfreibetrag wird jedoch erst aus der Jahresbruttorente des zweiten Rentenbezugsjahrs errechnet.
Haralds Jahresbruttorente 2015 betrug 24.000 Euro. Sein Rentenfreibetrag in Höhe von 32 Prozent liegt damit also bei 7.680 Euro. Dieser einmal ermittelte Rentenfreibetrag bleibt in den Folgejahren unverändert – auch wenn die Rente durch Rentenanpassungen steigt.

Der Rentenfreibetrag wird für jeden Rentner zu Beginn der Rente individuell festgelegt. Die jährlichen Rentenerhöhungen, die im Laufe der Rente folgen, müssen in voller Höhe versteuert werden.
Wird man nach der Rentenanpassung steuerpflichtig?

Jedes Jahr zum 1. Juli erhöht die Bundesregierung die Renten, die sogenannte Rentenanpassung. Am 1. Juli 2020 konnten sich die Rentnerinnen und Rentner im Westen über 3,45 Prozent mehr Geld freuen, im Osten stieg die Rente um 4,20 Prozent.

Zum 1. Juli 2021 sind die Renten in Ostdeutschland um 0,72 Prozent gestiegen. Die Rentnerinnen und Rentner in Westdeutschland erhielten keine Erhöhung ihrer Bezüge. Grund ist die Corona-Pandemie, die negative Auswirkungen auf die Lohnentwicklung hat. Der für die neuen Bundesländer maßgebliche aktuelle Rentenwert steigt damit auf 33,47 Euro. Für die westdeutschen Bundesländer beträgt der Rentenwert weiterhin 34,19 Euro.

Einige Rentnerinnen und Rentner fürchten Jahr für Jahr, dass sie durch die Rentenerhöhung plötzlich Steuern zahlen müssen. Doch diese Sorge ist meistens unbegründet. Werden durch die Rentenanpassung doch Steuern fällig, sind diese zunächst marginal.
Ein Beispiel:

Rita ist alleinstehend und wohnt in Mannheim. Bisher blieb sie mit dem steuerpflichtigen Teil ihrer Rente unter dem Grundfreibetrag und musste keine Steuern zahlen.

Im Sommer 2019 wurden allerdings die Renten für die alten Bundesländer um 3,18 Prozent angehoben. Mit der Rentenerhöhung bekommt Rita nun jeden Monat mehr Rente und übersteigt jetzt den Grundfreibetrag um 100 Euro. Rita müsste nun 14 Euro Einkommensteuer zahlen. Aufgrund einer gesetzlichen Regelung (156 AO) wird das Finanzamt aber von der Festsetzung der Einkommensteuer absehen.



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