Kompetenzzentrum Pflege Oberhausen
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News

Pflegereform: Spahn hat Pflegebedürftige daheim vergessen - auch Krankenkassen bei der Finanzierung einbeziehen

"Gerade mal 100 Euro im Jahr sollen die mehr als drei Millionen Pflegebedürftigen daheim erhalten. Für die pflegenden Angehörigen als größten Pflegedienst Deutschlands hat der Bundesgesundheitsminister nur Peanuts übrig. Offen bleibt, warum der Ressort-Chef bei der Finanzierung der Pflegeversicherung nicht die Krankenkassen heranziehen will. Denn für jeden Pflegeheimbewohner wird pro Monat auch Krankenpflege in Höhe von 400 Euro geleistet, die von den Krankenkassen nicht bezahlt werden. Spahns Pläne für die Heimbewohner sind nur ein Feigenblatt. In Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen ist die Deckelung der Pflegekosten auf 700 Euro für die meisten Heimbewohner keine Entlastung. Schließlich liegt hier der durchschnittliche Pflegekosten-Anteil unter diesem Wert. Dazu kommen aktuell 1.300 Euro für Unterkunft, Verpflegung und Investition. Schon jetzt ist aber ein Eigenanteil von insgesamt 2.000 Euro für viele nicht zu stemmen."

15.10.2020 DGA | Quelle: Deutsche Stiftung Patientenschutz

Am 15. Oktober ist Welthändewaschtag

Zum Welthändewaschtag am 15. Oktober 2020 macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) darauf aufmerksam, dass nur 81,4 Prozent der Bevölkerung die Empfehlung, sich 20 Sekunden die Hände zu waschen, umsetzen – obwohl mit 91,8 Prozent dem Großteil die Bedeutung dieser Schutzmaßnahme bekannt ist. Das zeigen Ergebnisse der aktuellen Befragungswelle des COVID-19 Snapshot Monitorings (COSMO) der Universität Erfurt, an dem die BZgA als Kooperationspartnerin beteiligt ist. Um die Bevölkerung – insbesondere in der Coronavirus-Pandemie – stärker für die Händehygiene zu sensibilisieren, motiviert die BZgA ab Ende Oktober mit neuen Motiven der Plakatserie „Wo waren deine Hände heute?“.

Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Durch gründliches Händewaschen mit Seife für mindestens 20 Sekunden lassen sich die meisten Krankheitserreger wirksam entfernen. Die Übertragung von Infektionskrankheiten kann so wirksam unterbrochen werden – das ist gerade jetzt in Zeiten der Coronavirus-Pandemie wichtig. Zu einer Infektion kann es kommen, wenn ungewaschene Hände das Gesicht berühren und in Kontakt mit den Schleimhäuten kommen. Händewaschen ist daher ein wichtiger Teil der AHA-Formel, mit der man sich und andere vor dem Coronavirus schützen kann: A wie Abstand halten, H wie Hygiene beachten und A wie Alltagsmaske tragen.“

Mit „Wo waren deine Hände heute?“ soll die Bevölkerung vor allem in der aktuellen Pandemie stärker über die Bedeutung der Händehygiene informiert werden. Das Drücken der Stop-Taste im Bus, das Bezahlen mit Bargeld oder die Eingabe der PIN beim bargeldlosen Zahlvorgang – die neuen Motive veranschaulichen alltägliche Situationen, in denen Krankheitserreger über die Hände aufgenommen werden können. Unter dem Motto „Krankheitserreger sieht man nicht. Händewaschen schützt!“ werden die Plakate bundesweit in öffentlichen sanitären Einrichtungen zu sehen sein, dort, wo Menschen gründlich Hände waschen können. Download unter www.infektionsschutz.de/mediathek/printmaterialien.html.

Im Gemeinschaftsprojekt COSMO werden in regelmäßigen Abständen jeweils rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger repräsentativ zu ihren Wahrnehmungen, Einstellungen, ihrem Wissen und Verhalten zu COVID-19 befragt. Weitere Informationen gibt es unter https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/cosmo-analysis.html.

Spazieren gehen – Viel mehr als nur Müßiggang

Wer fitter werden und in Form kommen möchte, muss sich weder in einem Fitness-Studio anmelden noch in einen Home-Trainer investieren. Stattdessen reicht es schon, regelmäßig spazieren zu gehen. „Spaziergänge sind ein Work-out für den ganzen Körper. Sie stärken Muskulatur, Ausdauer und Atmung. Auch der Seele tut es enorm gut, sich draußen zu bewegen und die Hektik des Alltags loszulassen“, sagt Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der Barmer. Frische Luft, das Sonnenlicht, die natürliche Bewegung in entspannter Atmosphäre seien für jeden Menschen eine Wohltat. Spaziergänge hätten den Vorteil, dass sie einfach in den Alltag eingebaut und auch von Menschen mit krankheitsbedingten Einschränkungen meist problemlos gemeistert werden könnten.
Zunächst einmal eine halbe Stunde spazieren am Tag

Wer spazieren wolle, könne in der Regel direkt damit beginnen, so Möhlendick weiter. Abgesehen von bequemen Schuhen, wettergerechter Kleidung, einem Schrittzähler für sportlich Ambitionierte und ausreichendem Schutz vor der UV-Strahlung sei keine besondere Ausrüstung erforderlich. „Empfehlenswert ist zum Start ein Spaziergang täglich, etwa eine halbe Stunde lang. Wer mag und schon etwas fitter ist, kann die Spaziergänge auch mit Laufeinheiten kombinieren oder während des Spaziergangs mal ein schnelleres Tempo anschlagen“, sagt Möhlendick. Wen es beim Spazieren gehen in Wälder und auf Wiesen ziehe, der solle besser lange Hosen und feste Schuhe tragen, um sich vor Verletzungen, Zeckenbissen und Insektenstichen zu schützen.
Achtung bei der Auswahl des Spazierwegs

Machten sich ältere Menschen auf einen Spazierweg, rät der Barmer-Experte dazu, bei der Auswahl des Wegs eventuell vorhandene körperliche Einschränkungen zu berücksichtigen. „Starke Steigungen, steinige Wege sowie viel Wurzelwerk sind eher nichts für sehr alte und vielleicht schon gebrechliche Spaziergänger. Ihnen liegt ein Spaziergang in einem Park mit ebenen Wegen und Sitzgelegenheiten sicherlich eher“, so Möhlendick.

01.10.2020 DGA | Quelle: Barmer

Alzheimer im Blut erkennen?

Lässt sich eine Alzheimer-Demenz bald mit einem einfachen Bluttest nachweisen? Ein für diese Erkrankung spezifisches Tau-Protein soll´s möglich machen.
Bluttest statt Liquorpunktion

Bisher sind zur Diagnose einer Alzheimer-Demenz Verfahren wie eine Liquorpunktion mit anschließender Untersuchung der Hirnflüssigkeit oder eine Positronen-Emissions-Tomografie (PET) erforderlich. Als Screeningverfahren auf Alzheimer eignen sich die beiden Methoden jedoch kaum, da sie aufwändig und schmerzhaft bzw. teuer sind.

Forscher sind nun jedoch einem Alzheimer-Marker auf der Spur, der Frühdiagnose und Screening im Blut ermöglichen soll. Dabei handelt es sich um Tau-Proteine, die sich bei der Alzheimerschen Erkrankung ebenso wie die bekannten Beta-Amyloide im Gehirn ablagern. Über den Liquor gelangen diese Proteine in das Blut, wo sie mit einem Test nachgewiesen werden können.
Schon vor Gedächtnislücken nachweisbar

Ob sich Tau-Proteine als Marker für eine Alzheimer-Erkrankung eignen, prüften schwedische Forscher an 3 Gruppen mit über 1300 Teilnehmern. Dazu untersuchten sie früher entnommene, tiefgefrorene Blutproben der Probanden auf Tau-Proteine und andere mögliche Alzheimermarker. Dann verglichen sie die Ergebnisse mit den PET-Aufnahmen oder — bei Verstorbenen — mit Untersuchungen des Hirngewebes. Es stellte sich heraus, dass ein spezielles Tau-Protein (P-tau217) bei Alzheimer schon früh nachweisbar war, in einigen Fällen sogar schon Jahrzehnte, bevor die Betroffenen Alzheimertypische Beschwerden wie Gedächtnislücken, Verwirrung oder Sprachprobleme entwickelten.
So gut wie eine PET

Der Bluttest auf P-tau217 erwies sich den Forschern zufolge als sensitiver und spezifischer Marker für die Diagnose der Alzheimerschen Erkrankung. Er war genauso zuverlässig wie die PET und deutlich besser als andere Substanzen, die als Alzheimer-Marker diskutiert werden (P-tau181 oder Neurofilament light). Bevor der Bluttest zur Diagnose oder Screening eingesetzt wird, bedarf es aber noch weiterer Verfeinerungen, erklären die Forscher. Dafür soll der Test nun in einer größeren Patientengruppe erprobt werden.

Quelle: Ärzteblatt



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